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Die Ölheizung: Der Einspareffekt bei Teil- und Komplett-Modernisierung

Die kann übrigens auch in zwei Schritten erfolgen. Bereits der Austausch eines in die
Jahre gekommenen Ölbrenners bringt eine Energieeinsparung zwischen fünf und zehn
Prozent, es verringern sich allerdings nur die Abgasverluste.
Eine Teil-Modernisierung ist also angebracht, wenn jemand sofort seinen Energieverbrauch
reduzieren möchte, aber derzeit nicht über die finanziellen Mittel für
eine Komplett-Modernisierung verfügt. Oder als kurzfristige Übergangslösung,
um die aktuellen Abgas-Grenzwerte nach der Bundes-Immissions-Schutz-Verordnung (BlmSchV) einzuhalten.
Der neue Brenner kann später problemlos auf den neuen Heizkessel montiert werden.
Richtig sparen lässt sich mit der Komplett-Modernisierung, also neuer Kessel, neuer Brenner und
witterungsgeführte Regelung. Dank optimaler Wärmedämmung moderner Heizkessel und niedriger
Betriebstemperatur reduzieren sich vor allem Öberflächenverluste erheblich:
von durchschnittlich 18 Prozent auf nur noch 0,6 Prozent, die Auskühlungsverluste moderner
Ölheizkessel betragen gerade mal 0,4 Prozent. Und die Abgasverluste sinken auf sieben Prozent mitunter
sogar noch auf ein oder zwei Prozentpunkte weniger.
Gelegentlich überlegen Besitzer einer veralteten Ölheizung, bei einer Modernisierung
den Energieträger zu wechseln. Dieser Schritt muß gut überlegt werden, denn in der Regel wird der Wechsel teurer als die Modernisierung.

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